6. Skin Academy 2013

400 zur Fortbildung

Anlässlich der 6. Skin Academy 2013 in Berlin schulte die Europäische Hautkrebsstiftung (ESCF) Mitte April 400 Dermatologen zu Themen wie Aktinische Keratose, Schuppenflechte oder Hautalterung.

Aktinische Keratose, die Frühform des Hellen Hautkrebses, ist die häufigste Hautkrebsform weltweit. Sie tritt sehr häufig bei hellhäutigen Menschen an den sogenannten Sonnenterrassen des Körpers auf.
In Europa ist schätzungsweise jeder zweite Mensch über 60 Jahre von dieser Erkrankung betroffen – rund vier Millionen Menschen alleine in Deutschland. Unbehandelt kann die Aktinische Keratose langsam in eine bösartige Krebsform, das Plattenepithelkarzinom, übergehen. Mindestens 30 Prozent aller Hautkrebs-Formen entstehen aus dieser HautkrebsFrühform.


Mit neun Fortbildungspunkten zertifiziert


Besonders im Anfangsstadium sind Aktinische Keratosen aufgrund ihres typischen klinischen Erscheinungsbildes gut zu diagnostizieren. Invasive Therapien werden bisher häufig zur Behandlung eingesetzt, bedeuten für die Patienten aber meist sichtbare Narben. Um den Patienten eine optimale Behandlung bieten zu können, ist immer ein stetiger Wissensaustausch mit international agierenden Dermatologen wichtig.
Aus diesem Grund haben die Europäische Hautkrebsstiftung (ESCF) und das Pharmaunternehmen Almirall vom 13. bis 14. April 2013 in Berlin zur 6. Skin Academy eingeladen. Rund 400 Hautärzte aus der ganzen Welt konnten sich auf dem zweitägigen Symposium im Hotel Maritim in Berlin Mitte über aktuelle Therapieansätze in diesem Bereich der Dermatologie informieren. Die Veranstaltung wurde von dem European Accreditation Council mit neun Fortbildungspunkten zertifiziert.


Internationale Experten stellten Therapieoptionen vor


Zu den Themen gehörten unter anderem die Entstehung von Plattenepithelkarzinomen aus Aktinischen Keratosen und die optimale Behandlungsmöglichkeit der Feldkanzerisierung. Internationale Experten stellten aber auch andere Hautkrankheiten und deren Behandlungen vor, wie die Schuppenflechte oder die Hautalterung.
Diskussionen zwischen den Experten und Teilnehmern ermöglichten einen fachlichen Austausch über den aktuellen Forschungsstand. Professor Dr. Eggert Stockfleth, Leiter des Hauttumorcentrums an der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Vorstandsvorsitzender der Europäischen Hautkrebsstiftung (ESCF), war Vorsitzender des Organisationskomitees des Symposiums und moderierte das Symposium.


Stetige Weiterentwicklung notwendig


Neben der Präsentation der neuesten Forschungsergebnisse konnten sich die Teilnehmer bei einer Posterbegehung im geschichtsträchtigen Hörsaal der Charité über die Projekte der Europäischen Hautkrebsstiftung informieren, Klinik-Erfahrungen austauschen und neue Kontakte knüpfen, um so die weitere wissenschaftliche Diskussion voranzutreiben. Denn darüber sind sich alle Experten einig: Um den Patienten eine qualitativ optimale Behandlung zu ermöglichen, ist eine stetige Weiterentwicklung der Therapieoptionen notwendig. S. Schnarr

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