Mesotherapie

Standardisierung als Ziel

Eine kurze Vorschau auf seinen Vortrag in Frankenthal gibt Dr. med. Michae Weidmann, Augsburg.

Foto: Weidmann
Dr. med. Michael Weidmann beim Workshop

Die Mesotherapie wurde bereits in den fünfziger Jahren durch Pistor in Frankreich entwickelt, dann im Laufe der Jahrzehnte mit besseren Kanülen und entsprechenden Hilfsmitteln zur Injektion in der Dermatologie und Ästhetik eingesetzt.
Problematisch ist einerseits, dass häufig eine sehr individuelle Therapie durchgeführt wird, die sich schlecht in Studien fassen lässt, andererseits ist die Zusammensetzung der Mesococktails oft nicht nachvollziehbar. Das Netzwerk AestheticMeso hat sich daher zum Ziel gesetzt, eine Standardisierung von Cocktails durchzuführen und diese durch eine größere Anzahl von Ärzten mit standardisierter Ausbildung testen zu lassen. Dieses Konzept wird in dem Beitrag vorgestellt.
Weiterhin lässt sich die Mesotherapie im dermatologischen Bereich hervorragend mit unterschiedlichen Lasern und Peelingverfahren zur Verbesserung der Hautstruktur kombinieren. Zusätzlich erfolgt ein ausführlicher Beitrag zu dem im Netzwerk praktizierten Needling.
Als Ergänzung werden mesotherapieähnliche Verfahren wie Mikroporation und der Jetpeel vorgestellt. Insgesamt lässt sich durch die Kombination der Verfahren eine deutliche Verbesserung der Hautstruktur sowohl im Antiagingbereich wie auch bei Aknenarben und Striae erzielen. Im Bereich der Cellulite wenden wir eine Kombination aus Mesotherapie und modifizierter Lipolyse an, auch dieses Verfahren wird vorgestellt.

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