„DERM“ geht wieder los!

Fachtagung Vom 9. bis 11. März 2018 wird Frankenthal wieder zum Zentrum der Hautärzte/-innen, wenn sich über 1.500 erwartete Teilnehmer zur 16. Fachtagung „Dermatologischen Praxis“, kurz der „DERM“, treffen, der bundesweit größten Fachtagung für Niedergelassene.

Das Team der Tagung begrüßt Sie herzlich in Frankenthal: (v.l.n.r.) Dorothea Brantschen, Dr. med. Klaus Fritz, Angelika Morio und Jessika Dal Pra. (Foto: Fritz)
Das Team der Tagung begrüßt Sie herzlich in Frankenthal: (v.l.n.r.) Dorothea Brantschen, Dr. med. Klaus Fritz, Angelika Morio und Jessika Dal Pra. (Foto: Fritz)

Das Programm deckt alle wichtigen Standbeine der Hautarztpraxis ab – und für Assistenten in der Weiterbildung ist ein großes Kontingent kostenfreier Teilnahmen vorgesehen.
Bereits jetzt ist es möglich über www.dermatologische-praxis.com oder über ausgesendete Formulare sich frühzeitig und damit besonders kostengünstig anzumelden. Mitglieder der kooperierenden Gesellschaften profitieren doppelt: Sie erhalten einen signifikant noch weiter reduzierten Frühbuchertarif. Dies gilt 2018 für Mitglieder der ADK, DGDC, Onkoderm, der AEDA, des Psoriasisnetzes Südwest, des Dermatikon Netzes, des BVDD und der DDL.
Insgesamt werden über 70 Referenten in in ca. 120 Kursen, interaktiven Seminaren, Hands-on-Workshops und Diskussionsrunden ihr Wissen weitergeben. So können im Laufe der dreitägigen Veranstaltung mehr als 30 CME-Fortbildungspunkte erworben werden; die Vorträge zu Lasern sind dabei von DDL wie DDA für Zertifikate anerkannt, gleiches gilt für die DDA-Zertifikate Psoriasis und Aesthetik.


Schulungsangebote für MFA


Den in einer Hautarztpraxis tätigen Helferinnen bietet die Tagung am Samstagvormittag Gelegenheit, sich in Fragen des Praxismanagements, aber auch indikationsbezogen in der Betreuung von Patienten und im Laserschutz sowie weiteren neuen Themen weiterzubilden.
Unsere Assistentinnen (MFA) erwartet wieder ein Programm mit vielen neuen Punkten und vor allem Seminaren, die sie in die Lage versetzen sollen, selbstständig zu handeln und uns noch besser zu unterstützen.
Die inhaltlichen Schwerpunkte der Tagung liegen wie gewohnt auf praxisrelevanten Themen und praktischen Tipps. Die am meisten relevanten Themen werden dabei sein: klassische Dermatologie, allen voran Psoriasis, Onkologie, Dermatochirurgie, erstmals verstärkt die Allergologie sowie ein breites Angebot an kosmetischer und Laserdermatologie und natürlich Praxismanagement.
Im Bereich Praxismanagement kommt ein Block zum Thema, und zur GOÄ mit dem Themenworkshop am Sonntag zu „Praktische Hinweise zur Honorarsteigerung der Privatabrechnung“ sowie die bewährte Sonntagsdiskussionsrunde „Tipps und Tricks der Praxisführung“.
Juristische Fragen werden von Anwälten beleuchtet wie „Regressbedrohung durch die Regionalisierung der Wirtschaftlichkeitsprüfungen – was muss ich dazu wissen?“ durch Frau RA Vogt und  „Was mache ich im Haftpflichtfall?“ Typische Fälle aus der Haftpflichtversicherung durch Herrn RA Knoch. Weitere Themen werden sein: neue BG Abrechnungsmöglichkeiten, das Antikorruptionsgesetz, Igel und seine Risiken, Marketing und vieles andere mehr.
Berufspolitisch wird berichtet über Netzerfahrungen: „Dermaticon 2008-2018 – ein Jahrzehnt pluribus unum – Resüme und Ausblick“ und es werden wieder berufspolitische Treffen auf Landesebene stattfinden für RLP, BW, Bayern, Hessen und Saarland. „Dermaticon“, einer der zwei neuen Kooperationspartner, wurde gegründet,um Qualität, Marketing und Praxismanagement gemeinsam besser zu meistern und ist schwerpunktmäßig im Ruhrgebiet angesiedelt. Auf der Tagungsagenda steht erneut auch eine eigene Veranstaltung, die dem dermatologischen Nachwuchs gewidmet ist: Parallel zu den Landesverbandstagungen am Samstagmittag treffen sich Weiterbildungsassistenten um Antworten auf Fragen zur Niederlassung und zum Praxisalltag bekommen. Frau RA Vogt wird Klarheit verschaffen über Kooperationsformen, Verträge und zu allem, was man bei Praxisabgabe, -übernahme oder Kooperationen wissen muss mit ihrem Seminar: Praxisabgabe und Übernahme: Risiken, Formalien, richtige Kooperationsform.


Preisverleihungen


Vier Preise werden 2018 vergeben, die traditionell tolle Ideen aus den Praxen zur Nachahmung und als Ideengeber auszeichnen. (Details unter. www.bvdd.de und auf der Tagungswebsite www.dermatologische-praxis.com).
Der Preis für "Patientenkommunikation in der dermatologischen Versorgung“ wird vergeben von der Tagungsorganisation und dem Stifter, der Firma LEO Pharma GmbH. Damit sollen Projekte und Initiativen ausgezeichnet werden, die die Optimierung der Kommunikation fördern. Gesucht werden beispielhafte Aktivitäten. Dieser Preis zielt auf Projekte ab, die Kommunikationsstrategien mit Patienten, deren Vertretern oder auch innerhalb der medizinischen Versorgung weiterbringen.
Der Innovationspreis auf der Tagung wird vergeben im Namen des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen e.V. (BVDD), unterstützt von der Fa. Beiersdorf. Prämiert werden innovative Ansätze zum Praxismanagement im weitesten Sinne, die Integration neuer Praxisleistungen in und außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung, Strategien zur Vernetzung, aber auch eher technisch orientierte Innovationen in der niedergelassenen dermatologischen Praxis, die einen Beitrag zur Zukunftssicherung der freiberuflichen dermatologischen Fachpraxis leisten können, oder Innovationen, die das Praxismanagement verbessern können.Preiswürdige Vorschläge für beide Preise werden bereits angenommen von Herrn Ralph Blumenthal (bvdd_red@web.de) oder der Tagung unter dermatologische-praxis@web.de .
Eine Jury entscheidet bis vier bis sechs Wochen vor Preisvergabe, wer die Preise erhält.
Das Netzwerk Onkoderm wirkt erneut mit und wird ebenfalls zwei Preise verleihen: 
1. Onkoderm-Wissenschaftspreis 2018 für neue innovative Arbeiten und Konzepte im Bereich der dermato-onkologischen Praxis,
2. Onkoderm-prämierte „Therapie des Jahres 2018“.
Hier wird ein für die praktische Dermatologie neues innovatives Behandlungsverfahren/medikamentöses Behandlungskonzept ausgezeichnet.
Onkoderm bietet zudem einen interessanten Themenblock zu neuen onkologischen Behandlungsoptionen und bildgebenden Verfahren mit:

  • U. Reinhold – Was gibt es Neues in der Behandlung von Hautkrebs?
  • T. Dirschka – Neue pathogenetische Konzepte zu aktinischen Keratosen,
  • J. Schmitz – Aktuelle Studienergebnisse zur prädiktiven Melanomdiagnostik,
  • H. Kurzen – Orale Prävention von Hautkrebs – Wunsch oder Wirklichkeit?

Hier können die Teilnehmer Zusatzqualifikationen erwerben oder die geforderte Fortbildung zur dermato-onkologischen Nachsorge absolvieren, um auch diese Leistungen weiterhin abrechnen zu können.
Die Onkologie wird von namhaften Refrenten auch noch in weiteren wichtigen Themen repräsentiert wie:

  • Aktinische Keratosen – Feldtherapien und AKASI von Dr. med. Lutz Schmitz,
  • Moderne Therapieoptionen bei Non-Melanoma Skin Cancer (NMSC) von Prof. Dr. med. Uwe Reinhold,
  • Sonnenschutz von außen und von innen bei aktinischer Keratose, Prof. Dr. med. Martina Kerscher
  • Neues aus der Berufsdermatologie (BK Nr. 5103) des Hautkrebses mit Prof. Dr. med. Thomas Diepgen
  • DNA-Reparaturenzym und sehr hoher UV-Schutz bei Aktinischer Keratose – Ein Update von Prof. Dr. med. Jean Krutmann.


Facetten der Onkologie


In der Onkologie werden wir uns mit verschiedenen weiteren Facetten der aktinischen Keratosen befassen: diagnostisch die „Konfokale Lasermikroskopie im Praxisalltag“ – wie der Einstieg leicht gelingt, therapeutisch geht es um Feldtherapie, Therapiemanagement AK/NIS II Feld und eine PDT Update-Session mit Themen wie kontrollierte PDT im Praxisalltag, sinnvolle Synergien zwischen konventioneller und Tageslicht-PDT, Laser Assisted Drug Delivery und Power-PDT, Grundlagen, Praxis und Wirtschaftlichkeit.


Fortgeschrittene Dermatochirurgie


Unser Kooperationspartner DGDC bietet seinen eigenen Themenblock zur fortgeschrittenen Dermatochirurgie an und Sonntagvormittag leitet Dr. med. Christoph Löser das dermatochirurgische Intensivseminar – Schwerpunkt „Kniffe und Kunstgriffe“. In Vorträgen wird aber auch zur Diskussion gestellt: „Viel zu viele Pigmentnävi werden exzidiert! Ein persönlicher Vorschlag zur Minimierung von operativen Eingriffen bei NZN.“In einem interaktiven Dialog soll diskutiert werden, wie man gezielter verdächtige Befunde mit neuen diagnostischen Methoden herausfiltert. Sofern operiert wird, hat der histologische Befund maßgeblichen Einfluss auf die Abrechnungsziffer, vor allem im EBM, fachlich wie abrechnungstechnisch wichtige Details sind das Thema des Vortrages zu: „Histologie und Abrechnung“
(Wird fortgesetzt.)
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme !
Ihr K. Fritz|

Kontakt
Periderm GmbH, Kongressorganisation Frau Angelika Morio
Tel 06341 9350523
Fax 06341 9350550
kongress-derma@periderm.com
http://www.dermatologische-praxis.com
 

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