Spezial Wundheilung/Phlebologie: Krampfadertherapie beim 10. Phlebology Master Course in Riga

Master-Phlebologie in Riga

Unter der Leitung von Dr. Uldis Maurins fand Ende Dezember 2014 in Riga, Lettland, der 10. Master Course of Phlebology statt.

Foto: biolitec
Phlebologie-Treff in Riga: (v.l.n.r.) Dr. Attilio Cavezzi, Dr. Nick Morrison, Dr. Sandra Prave, Dr. Uldis Maurins, Dr. Juris Rits, Dr. Arnold Kadish

Zum 10. Mal fand im Dezember 2014 der International Master Course of Phlebology in Riga statt unter der Leitung von Dr. Uldis Maurins, Präsident der Baltic Society of Phlebology. Unter den Gästen waren internationale Koryphäen der Phlebologie: Dr. Nick Morrison aus den USA, zukünftiger Präsident der International Union of Phlebology, und sein Kollege Dr. Attilio Cavezzi, Vizepräsident der International Union of Phlebology, der Vereinigung von nationalen und internationalen ärztlichen Gesellschaften, deren Ziel es ist, die Zusammenarbeit und Ausbildung von Phlebologen voranzubringen.
Während am ersten Tag und am Vormittag des zweiten Tages Theorie­blöcke angeboten wurden, konnten die Fachteilnehmer am Nachmittag des zweiten Tages verschiedene Eingriffe live erleben, die sowohl von Maurins selbst als auch von Morrison, Cavezzi und einigen anderen Kollegen durchgeführt wurden. Insgesamt wurden rund 36 Patienten in gut vier Stunden erfolgreich mit dem minimal-invasiven Verfahren behandelt.
Auch in diesem Jahr ging es um die Anwendung der neuesten und innovativsten Methoden zur Behandlung von Krampfadern. Hier bewährte sich u. a. die ELVeS Radial 2 ring™-Therapie in der Krampfadertherapie und fand als minimal-invasive und schmerzarme Therapieoption, die sich durch einen extrem hohen Qualitätsstandard auszeichnet, großen Anklang bei dem internationalen Publikum.
Maurins, Leiter der Dr. Maurins Venenklinik in Riga, begrüßte an zwei Tagen rund 70 Workshopteilnehmer aus aller Welt, die die Möglichkeit hatten, das Verfahren kennenzulernen.
Bei der Behandlung verwendet der behandelnde Arzt Fasern, mit denen ein minimal-invasiver Eingriff möglich ist. Nachdem eine Lokalanästhesie respektive Tumeszenz-Anästhesie verabreicht wurde, welche die Behandlung nahezu schmerzfrei macht, wird die spezielle lichtleitende Faser durch einen kleinen Einschnitt in die erkrankte Vene eingeführt. Dort verschließt sie diese durch ihre zweiphasige Abstrahlung von innen. ve

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