JuDerm – Junge Dermatologen

Das ist ja wohl nicht Euer Ernst!

Die jungen Kreativen – so könnte man sie auch nennen, die AG-Mitglieder der Jungen Dermatologen (JuDerm) des BVDD, die auch schon mal die eine oder andere „Reaktion“ auf ihr Tun ernten. Für DERMAforum schildern sie ihre Pläne für 2016.

Typische JuDerm-Aktion: Dr. med. Anja Miesel, AG-JuDerm-Mitglied im Interview mit dem BVDD Präsidenten Dr. med. Klaus Strömer auf der 48. DDG-Tagung in Berlin (Foto: JuDerm)
Typische JuDerm-Aktion: Dr. med. Anja Miesel, AG-JuDerm-Mitglied im Interview mit dem BVDD Präsidenten Dr. med. Klaus Strömer auf der 48. DDG-Tagung in Berlin (Foto: JuDerm)

Das Team, bestehend aus acht Dermatologinnen, der Geschäftsstellenleiterin des BVDD, einem Medienberater und einer Marketing- und PR-Expertin ist in seiner derzeitigen Formation mittlerweile seit fast zwei Jahren aktiv. In dieser Zeit hat sich einiges getan, denn an Ideen, wie man den Nachwuchs für die Dermatologie begeistern kann, mangelt es nicht. „Wir reden uns bei jedem Treffen die Köpfe heiß, schade, dass wir gar nicht alle Ideen umsetzen können“,  resümiert AG-Leiterin Dr. med. Thyra Caroline Bandholz. Auch das gerade stattgefundene AG-Treffen in Mannheim kann sich mit seinen Ergebnissen sehen lassen. Neben neuen Plänen die Sponsorensuche und Aufgabenverteilung betreffend wurde auch wieder eine neue Kampagne ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Fit für die Praxis“ wird es in den nächsten zwölf Monaten eigene Fortbildungsveranstaltungen speziell für junge Dermatologen und Praxisgründer geben. Hier haben sich die JuDerm genau umgehört und orientieren sich sehr „geerdet“ an direkten Fragestellungen junger Mediziner:

  • Plötzlich bin ich Chef – Wie führe ich Personal?
  • Welche IGeL sind sinnvoll und wie „verkaufe“ ich diese?
  • Was muss beim Abrechnen ambulanter OPs beachtet werden?
  • Welche Spezialisierungen sind sinnvoll und welche nur schmückendes Beiwerk?
  • Die Praxis als betriebswirtschaftliches Unternehmen

Zusätzlich werden zu diesem Motto wieder die berühmt-berüchtigten JuDerm-Aktionen stattfinden, die auch schon in der Vergangenheit viel Aufsehen erregt haben. Polarisierende Claims, provozierende Flyer, außergewöhnliche Auftritte – die JuDerm fallen bewusst auf und machen auf ihre eigene Art und Weise auf Themen aufmerksam. Als wichtigster Kanal dient die Webseite der JuDerm www.juderm.de, auf der in einem eigenen Kampagnenbereich alles zum aktuellen Motto zu finden ist. „Wir haben stapelweise spannende Literatur für angehende Praxisinhaber oder frisch niedergelassene Dermatologen, die wir in den nächsten Wochen und Monaten vorstellen dürfen“, freut sich Kristin Rosenow, die den Webauftritt der JuDerm redaktionell betreut.


Fit für die Praxis


Zusätzlich arbeitet das Team gerade an einer Aufarbeitung aktueller Erkenntnisse zur „Generation Y“, die zum Einen die Kampagne „Fit für die Praxis“ und zum Anderen die grundsätzliche Nachwuchsarbeit beeinflussen werden, denn in der „Generation Y“ ticken die Uhren anders, herrscht ein anderer Ton. JuDerm-Mitglieder Dorit Düker, Weiterbildungsassistentin aus Berlin, und Gefion Girbig aus Mannheim, die gerade ihr Staatsexa­men ablegt, sind hier die perfekten Schnittstellen zur passenden Klientel und geben dem JuDerm-Team die Möglichkeit, die aktuelle Situation des Nachwuchses immer aus erster Hand zu verfolgen. Interviews mit erfahrenen Kollegen und Mentoren werden wie schon in den letzten Kampagnen das Informationsangebot abrunden und den persönlichen Bezug zum Thema herstellen. So darf man also gespannt sein auf das, was die jungen Dermatologen sich da für die kommenden Monate ausgedacht haben – einige Überraschungen bleiben an dieser Stelle noch streng geheim.

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