Patientenumfrage

Unzufrieden mit der Wartezeit beim Hautarzt

Patienten von Hautärzten in Deutschland sind im Vergleich zu anderen Facharztgruppen unzufriedener mit der Wartezeit auf einen Arzttermin. Dies ist eines der Ergebnisse des jameda Patientenbarometers 2/2014, das Deutschlands Arztempfehlungsportal www.jameda.de jedes Trimester erhebt.

Grafik: Jameda

Die Hautärzte erhalten von ihren Patienten für die Kategorie „Wartezeit auf Arzttermin“ die befriedigende Note 2,53 auf einer Schulnotenskala von 1 bis 6. Damit befinden sie sich in dieser Kategorie auf dem letzten Platz im Vergleich der Fachärzte. Durchschnittlich benoten Patienten die Wartezeit auf einen Arzttermin mit der Note 2+ (1,96). Somit liegen Hautärzte deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Die kürzesten Wartezeiten auf einen Arzttermin scheinen Zahnarztpatienten zu haben. Sie belohnen ihre Zahnärzte hierfür mit der sehr guten Note 1,54. Auch Patienten von Urologen müssen nicht mit zu langen Wartezeiten auf einen Arzttermin rechnen. Sie sind zufrieden mit dieser Kategorie und vergeben die Note "gut" (1,75).

 

Gesamtzufriedenheit in den Hautarztpraxen zeigt positive Tendenz

 

Die Gesamtzufriedenheit mit Deutschlands Dermatologen ist in den letzten Monaten jedoch wieder gestiegen. Bewerteten Patienten die Zufriedenheit mit ihrem Hautarzt im Jahr 2012 noch durchschnittlich mit der Note 2,47, so sank die Zufriedenheit im darauffolgenden Jahr und wurde 2013 mit der Durchschnittsnote 2,59 bewertet. Im Vergleich zum Vorjahr und dem ersten Trimester des Jahres 2014 (2,55), vergeben die Patienten für die Gesamtzufriedenheit im zweiten Trimester die etwas bessere Note 2,53.

 

Bayern erneut Spitzenreiter

 

Die bayerischen Ärzte haben die zufriedensten Patienten Deutschlands. Sie erhalten von ihren Patienten die gute Note 1,70 und verteidigen damit ihre Spitzenreiterposition vor dem Saarland (1,79). Sowohl in Bayern als auch im Saarland ist im Vergleich zum vergangenen Trimester eine leichte Verschlechterung zu erkennen (Patientenbarometer 1/2014: Bayern 1,69; Saarland 1,76). Dieser Trend ist auch in allen anderen Bundesländern festzustellen. Die größte Verschlechterung, jedoch auf ebenfalls hohem Niveau, zeigt sich in Sachsen-Anhalt. Betrug hier die Durchschnittsnote im letzten Trimester noch 1,85, so vergeben die Patienten heute die immer noch gute Note 1,91. Dies bedeutet für die Ärzte aus Sachsen-Anhalt den 8. Platz im Bundesländervergleich. Schlusslicht bildet Bremen mit der Durchschnittsnote 2,09.

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