Patientenbewertung der Dermatologen in Deutschland

Urteil schlecht – Tendenz positiv

Patienten in Deutschland sind im Vergleich mit anderen Facharztgruppen unzufriedener mit der Aufklärung durch ihre Hautärzte. Dies ist eines der Ergebnisse des jameda Patientenbarometers 1/2014, das das Onlineportal Jameda (www.jameda.de) jedes Trimester erhebt.

Für die Kategorie „Aufklärung“ erhalten die Hautärzte in Deutschland die akzeptable Note 2,51 auf einer Schulnotenskala von 1 bis 6. Dies bedeutet den letzten Platz im Vergleich der Fachärzte für die Dermatologen. Durchschnittlich vergeben die deutschen Patienten für die Zufriedenheit mit der Aufklärung in der Arztpraxis die Note 2+ (1,85), womit die Dermatologen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegen. Am zufriedensten sind die Patienten mit der Aufklärung durch die Zahnärzte, die sie mit der sehr guten Note 1,42 benoten.

 

 Gesamtzufriedenheit in den Hautarztpraxen steigt wieder

 

 Die Gesamtzufriedenheit mit den Dermatologen, in die auch die Kategorie „Aufklärung“ mit einfließt, zeigt 2014 jedoch eine positive Tendenz. 2012 bewerten die Patienten die Zufriedenheit mit ihrem Dermatologen noch durchschnittlich mit einer zufriedenstellenden 2,47, im Jahr darauf sank die Gesamtzufriedenheit auf eine 2,59. In den ersten drei Monaten des Jahres 2014 vergeben die deutschen Patienten für die Gesamtzufriedenheit mit ihren Dermatologen die etwas bessere Note 2,55.

 

 Bayern erneut Spitzenreiter

 

Bei der Bewertung über alle Fachgruppen hinweig haben die bayerischen Ärzte die zufriedensten Patienten Deutschlands. Sie erhalten von ihren Patienten die super Note 1,69 und verteidigen damit ihre Spitzenreiterposition vor dem Saarland (1,76). Sowohl in Bayern als auch im Saarland ist im Vergleich zum vergangenen Trimester eine leichte Verschlechterung zu erkennen (vorher: Bayern 1,67; Saarland 1,71). Diesen Trend kann man auch in allen anderen Bundesländern feststellen. Am stärksten verschlechtert sich der Stadtstaat Bremen. Betrug die Durchschnittsnote im letzten Trimester noch 2,01, so vergeben die Patienten dort heute nur noch die Note 2,09. Dies bedeutet für die Bremer Ärzte den letzten Platz im Bundesländervergleich.

 

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