Sunshine Act

Transparenz stärkt Vertrauen

Sunshine Act – wie werden sich Kongresse und Zusammenarbeit mit der Industrie verändern? Unter diesem Stichwort wird Dr. med. Hans Joachim Hutt, LEO Pharma GmbH, Neu-Isenburg, am Samstag, den 5. April 2014 in Frankenthal über die Reglementierung einer lauteren Kooperation von Medizin und Industrie referieren.

Foto: privat
Dr. med. Hans Joachim Hutt

Die Pharmaindustrie nimmt aufgrund der besonderen Bedeutung für die Prävention und Therapie eine Sonderstellung unter den Industrien ein und wird aus diesem Grund in Öffentlichkeit, Politik und Medienlandschaft intensiver und kritischer beachtet als andere Industriezweige.
Vorschriften zur Reglementierung einer lauteren Zusammenarbeit finden sich z. B. in den gesetzlichen Regelungen im Heilmittelwerberecht (HWG), im Arzneimittelrecht (AMG) sowie in den Berufsordnungen der Ärztinnen und Ärzte (MBO-Ä, LBO-Ä) und im Sozialrecht (SGB).
Trotz dieser bereits vorhandenen umfassenden gesetzlichen Reglementierungen wird ein erhöhtes Maß an Transparenz gefordert. Dies zeigt nicht zuletzt die Entwicklung der jüngsten Gesetzgebungen einiger Staaten. Exemplarisch seien die USA, aber auch europäische Staaten wie Frankreich, die Niederlande, Tschechien oder Dänemark genannt.
Mit einer „Transparenzregelung“ wollen die Arzneimittelhersteller das Vertrauen der Öffentlichkeit in eine sachgerechte Produkt- und Therapieauswahl durch die Fachkreise ohne wirtschaftliche Interessen sowie in einen lauteren Wettbewerb stärken. Die Transparenzregelung ist ein weiterer Baustein im Rahmen der Selbstverpflichtung und Compliance-Maßnahmen der Industrie.

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