„Dermatologische Praxis“ 2016 in Frankenthal

Breites Spektrum dermatologischer Themen

Anfang Apri 2016 findet in Frankenthal wieder die Tagung „Dermatologische Praxis“ statt. Eine bunte Palette von Themen findet wie immer interessierte Zuhörer und Mitstreiter. Tagungsleiter Dr. med. Klaus Fritz gibt einen Überblick, was Sie erwartet.

Zur Tagung „Dermatologische Praxis“ in Frankenthal (von Freitag, dem 8. bis Sonntag den 10. April 2016), kann man sich bereits anmelden via www.dermatologische-praxis.com – jetzt noch zum besonders günstigen Frühbuchertarif. Assistenten in Weiterbildung sind ohne jegliche Registrierungsgebühr!
Die Themen Praxismanagement, klassische Dermatologie und Ästhetik werden drei Tage Programm mit mehr als 30 (!) Fortbildungspunkten und mehr als 50 renommierten Referenten bestimmen.
Am Samstag spricht der Nobelpreisträger Herr Prof. Dr. med. Dr. h. c. mult. Harald zur Hausen, der Entdecker der Virusgenese des Cervixcarcinoms, zu Onkogenese durch Viren.
Die Tagung lebt auch von der aktiven Mitwirkung mehrerer Gesellschaften.


Viele dermatologische Gesellschaften werden teilnehmen


Erstmals wird die Arbeitsgemeinschaft Ästhetische Dermatologie und Kosmetologie e. V. (ADK) mit ihrer Vorsitzenden Priv. Doz. Dr. med. Claudia Borelli dabei sein .
Der ADK-Workshop unter Vorsitz von Prof. Dr. med. Christiane Bayerl bietet attraktive praxisnahe Themen: rund um Computer, Smartphone und Internet (M. Herbst) – worauf Sie achten müssen in Hinsicht auf Datenschutz und neue Technologien, Apps und Sicherheit,
wie sieht der ideale Praxisraum aus aus Patientensicht (D. H. Gröne) – und zu Bewertungsportalen: „Ein jeder gibt den Wert sich selbst“. Der Themenbereich wird ergänzt um weitere Beiträge zum Praxismanagement wie zur Telemedizin (J. Pilz), „Change-Management in der Praxis – So gelingt die Neuausrichtung!“ (Maier) und Optimierte Ablaufplanung von der Telefonabnahme bis zur IGEL-Leistung (B. Salzer). Die ADK der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft versteht sich als eine Vereinigung von firmenunabhängigen Dermatologen und Naturwissenschaftlern, die auf kosmetologischem und hautphysiologischem Gebiet forschen und lehren oder sich dafür interessieren. Der Verein dient daher der Förderung von Wissenschaft, Forschung und Lehre auf diesem Gebiet. Aus- und Fortbildung von Dermatologen, Arztassistentinnen und Kosmetikerinnen in dermatologischer Kosmetologie wird nun auch auf der Tagung Dermatologische Praxis angeboten. Unabhängig davon werden solche Vorträge und Seminare angerechnet beim Erwerb und Erhalt der neuen Zertifikate der Deutschen Dermatologischen Akademie, die bereits heute beantragt werden können (s. www.akademie-dda.de). Die Ästhetik wird darüber hinaus einen großen Teil der Tagung einnehmen, mit Workshops und Hands-on zu Fillern, z. B. Ansätze zur Behandlung anatomischer Regionen im Gesicht, neuen Produkten und Verfahren wie den auflösbaren Fädenimplantaten, Dermaroller, chemical Peel und Hydropeel runden das Thema ab.

Viele Spezialisten stellen ihr Wissen zur Verfügung:

(v. l. n. r.) Dr. med. Klaus Fritz, Prof. Dr. med. Christian Bayerl, Dr. med. Christoph R. Löser, Priv. Doz. Dr. med. Claudia Borelli, Dr. med. Gerd Kautz, Dr. med. Tanja Fischer, Priv. Doz. Dr. med. Wolfgang Koenen

(sliden durch anklicken der Pfeile rechts und links oder Start drücken)

 

Dermatochirurgie darf nicht fehlen


Seit Jahren bewährt ist die Zusammenarbeit und Unterstützung durch die Deutsche Gesellschaft für Dermatochirurgie (DGDC). Dr. med Christoph R. Löser bietet eines seiner legendären Seminare an: ein Dermatochirurgie-Intensiv-Seminar zum Schwerpunkt Komplikationen: Fehler erkennen – Schäden vermeiden. Past-Präsident Priv. Doz. Dr. med. Wolfgang Koenen setzt den Part dann am Sonntag fort mit zwei Stunden zu Fragen chirurgischer Herausforderungen an Nase, Lippe, Auge und Stirn. Die DGDC ist die Interessenvertretung für alle Dermatologen und Ärzte anderer Fachrichtungen, die am Hautorgan operativ tätig sind. Sie kooperiert eng mit der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) und dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD).
Im Fachprogramm des gesamten Wochenendes sind noch weitere dermatochirurgische und onkologische Themen vorgesehen wie: Behandlungsstrategien – NMSC einschließlich neuer Methoden der Photodynamischen Therapie, neue Behandlungsoptionen HPV-induzierter Hautveränderungen sowie diagnostisch die „Sequenzielle Ganzkörperfotografie“.
Der amtierende DDG-Präsident Prof. Dr. med. Alexander Enk, Heidelberg, wird die Frage beantworten: „Heilung des Melanoms – Fakt oder Vision?“


Laser mit vielen Einsatzbereichen


Erneut wollen wir einen Kursus Auflichtmikroskopie am Sonntag anbieten, der letztes Jahr fast überrannt wurde, sowie einen praktischen Kurs zur Phlebologie:
Endovenöse Verfahren in der Varizenchirurgie, der extraluminalen Valvuloplatie als Alternative zur Crossektomie, neue integrative Ansätze für die Versorgung des Ulcus cruris, Venentherapie mit dem KTP/Nd:YAG Laser und Sklerosierungstherapie bei Varikosis und Ulcus cruris.
Ein weiterer Partner ist die Deutsche Gesellschaft für Laserdermatologie und EBD (DDL).
Neben aktiver Teilnahme ihres Vorsitzenden Dr. med. Gerd Kautz und von DDL Referenten bei Laservorträgen erkennt die DDL alle Vorträge für ihr Punkte-Bewertungssystem an und ist damit unterstützender Partner der Tagung. Laservorträge sind natürlich auch anerkannt zum Erwerb des DDA-Zertifikates Laserdermatologie bzw. seinem Erhalt. Bei den Lasern stehen immer mehr die sogenannten energy based devices im Vordergrund, die sich heute weit dynamischer entwickeln. Dazu gehört Mikrowelle gegen Hyperhidrosis axillaris, aber auch die Radiofrequenz, diese wiederum auch zu Hautstraffung und zum Fettabbau, gleichermaßen Therapien mit HIFU (High intensity focused ultrasound) und die Lipolyse durch Kälte.


Sechs Landesverbände treffen sich zur Landestagung


Der klassische größte Partner ist und bleibt der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD). Präsident Dr. med. Klaus Strömer, Vize Dr. med. Steffen Gass und Vorstand Dr. med. Ralph von Kiedrowski werden am Samstag über aktuelle Tendenzen und Aktivitäten im Fach berichten und Fragen beantworten.
Sechs Landesverbände des BVDD: Bayern, Hessen, Baden-Württemberg,
Saarland, Rheinland-Pfalz und Nordrhein laden am Samstagmittag zu einer Landestagung ein, den Noch-Assistenten bietet die Tagung zusammen mit JuDerm zeitlich parallel eine Zusammenkunft an und Freitag treffen sich die Mitglieder des Psoriasisnetzes Südwest und Bayern unter seinem Präsidenten Dr. med Dirk Maaßen.
Auf der Tagung wird erneut der Innovationspreis des BVDD verliehen, mit dem vor allem tolle Ideen aus den Praxen zur Nachahmung und als Ideengeber vorgestellt werden. (Details s. www.uptoderm.de und www.dermatologische-praxis.com)
Prämiert werden sollen mit dem Innovationspreis innovative Ansätze zum Praxismanagement (Praxismarketing, Finanzierungsstrategien, Mitarbeiterführung, Prozessmanagement und andere), Integration neuer Praxisleistungen auch außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherungsstrategien zur Vernetzung (innerhalb der Fachgruppe sowie fachgruppenübergreifend) sowie alle sonstigen Innovationen in der niedergelassenen dermatologischen Praxis, die einen Beitrag zur Zukunftssicherung der freiberuflichendermatologischen Fachpraxis leisten können.
Durch den ebenfalls verliehenen Preis für „Medien und Öffentlichkeitsarbeit“ der Tagung Dermatologische Praxis und der Firma Leo sollen Projekte herausgestellt und ausgezeichnet werden, die zeigen, was Dermatologen aus Praxis und Klinik in der Öffentlichkeit erreichen können. Besonders viele Themen widmen sich der Praxisführung: vermeidbare Fehler bei der Rechnungsstellung, Einsatz und Qualitätskriterien der wichtigsten Marketing-Instrumente, Umgang mit Bewertungsportalen, Computer, Smartphone und Internet-Apps.
Am Sonntag gibt es unsere beliebte interaktive Diskussionsstunde „Tipps und Tricks“.


Klassische Dermatologie und Allergologie gehören auch zu den Themen


Auch die klassische Dermatologie und Allergologie stellt einen mindestens genauso großen Anteil des Programmes: Biologica gegen Hidradenitis, Rosacea, Sonnenschutz, Hyposensibilisierung und Psoriasis.
Die Deutsche Gesellsschaft für Augmentation und Faltenunterspritzung (DGAuF) wird mit ihrer Präsidentin Dr. med. Tanja Fischer zum Komplikationsmanagement beitragen. Luxemburger sowie Elsässer und einige Schweizer Dermatologen werden teilnehmen.
Natürlich gibt es wieder ein Angebot für die medizinischen Fachangestellten mit lauter neuen Themen. Und auch dieses Mal planen wir einen Gesellschaftsabend, der alleine eine Fahrt zu dieser Tagung lohnt. Dringend möchte ich empfehlen, lieber ein Hotel an der schönen Weinstraße zu suchen, das nur 15 bis 20 Minuten vom Kongresszentrum entfernt und einfach in einer angenehmen Umgebung liegt. Alternativ befinden sich mehrere Hotels im Umkreis von 10 km und sind auch öffentlich in 20 min gut verbunden mit dem Kongressforum. Hotelvorschläge finden Sie auf der Webseite www.dermatologische-praxis.com. Bitte melden Sie sich jetzt schon an, um in den Genuss des Frühbuchertarifes zu kommen. Wir freuen uns, Sie zu begrüßen.


Ihr Dr. med. Klaus Fritz

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