Die DSTIG lädt zum STI-Kongress nach Berlin ein

Sexuelle Gesundheit – gemeinsam gestalten!

Berlin ist nicht nur „sexy“, sondern hat auch ein offenes Ohr für sexuelle Gesundheit: Anknüpfend an den erfolgreichen STI-Kongress 2012 findet auch in diesem Jahr wieder der Kongress der Deutschen STI-Gesellschaft (DSTIG) im Berliner Rathaus statt.

Fotos: DSTIG
Prof. Dr. med. Norbert Brockmeyer

An drei Tagen, vom 19. bis 21. Juni 2014, werden im Roten Rathaus in Berlin alle Aspekte rund um das Thema sexuell übertragbare Infektionen (STI) und sexuelle Gesundheit diskutiert. Wir, die Kongresspräsidenten Prof. Dr. med. Norbert H. Brockmeyer, Dr. med. Heiko Jessen und Ehrenpräsident Prof. Dr. med. Peter Altmeyer, laden Sie herzlich ein!

 

Wenn wir von sexueller Gesundheit sprechen, nehmen wir alle Aspekte in den Blick! Denn die klinische Diagnostik und Therapie ist genauso wichtig wie die Förderung von sexuellen Rechten, Prävention und Bildung sowie die Schaffung eines akzeptierenden Umfeldes, in dem sexuelle Gesundheit gelebt werden kann. „Sexuelle Gesundheit gemeinsam gestalten“ lautet unser Motto – und das bedeutet Zusammenarbeit und Austausch auf allen Ebenen, nur gemeinsam können wir eine umfassende Betreuung, Versorgung, Beratung und Wissen generieren.

Auch 2014 wird der STI-Kongress wieder im Roten Rathaus Berlin stattfinden.
Auch 2014 wird der STI-Kongress wieder im Roten Rathaus Berlin stattfinden.

Im Blickpunkt werden neben den klinischen Themen wie u.a. die Neurungen in der Hepatitis-C Therapie, zur Resistenzproblematik, Behandlungsleitlinien zur Gonorrhoe, HPV, Syphilis und Chlamydien die aktuelle Debatte zur Sexarbeit, STI-Prävention im Jugendalter und in der Generation 50+, Drogen und sexuelle Gesundheit, STI und Migration sowie psychische Erkrankungen und Risikoverhalten stehen.

 

Nur gemeinsam mit den Nachbardisziplinen

 

Nicht nur an Fachleute aus der Medizin, Psychologie, Sexual- und Sozialwissenschaft richtet sich der Kongress, sondern an alle Personen, die in der Prävention, Beratung, Forschung und Wissenschaft zu sexueller Gesundheit arbeiten. Die psychosoziale Beratung, beispielsweise zum Umgang mit der eigenen Sexualität oder zum Thema Sucht und Risikoverhalten, spielt zunehmen eine wichtige Rolle. Sexuelle Gesundheit erreichen wir nicht allein mit STI-Diagnostik und -Therapie, sondern nur gemeinsam mit unseren Partnern aus den Nachbardisziplinen. Aus diesem Grund ist der Kongress interdisziplinär aufgestellt – sowohl was das Programm als auch die Kooperationspartner angeht, wie etwa die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Deutsche Dermatologische Gesellschaft (DDG), das Robert Koch-Institut (RKI), der öffentliche Gesundheitsdienst und die gemeinnützige Stiftung Sexualität und Gesundheit (GSSG).

Im Vorfeld des Kongresses richtet die DSTIG das Leopoldina-Wissenschaftssymposium zum Thema „genitale Mikrobiome“ aus, dieses findet am Mi., 18. Juni 2014 ebenfalls im Rathaus statt. Auch hierzu möchte ich Sie herzlich einladen!

 

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Berlin!

 

Informationen und Anmeldung unter www.sti-kongress2014.de und www.dstig.de/kongresse/berlin-2014

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