CME-zertifizierte Dermatologie-Fortbildungen

Paul-Gersson-Unna-Akademie Seit über anderthalb Jahren bietet die Prof. Paul Gerson Unna Akademie deutschlandweit produktunabhängige Fortbildungen für niedergelassene Dermatologen und ihre Praxisteams sowie Kliniken an.

Die Trainingskonzepte verbinden wissenschaftliche und praxisrelevante Inhalte und haben das Ziel, Behandlungserfolge bei Patienten zu optimieren. So konnten kürzlich bei einer Neurodermitisschulung Ärzte und Medizinische Fachangestellte ihr Wissen rund um die Themen Juckreizlinderung, Patientenmanagement und Biologica auffrischen.


Praxiswissen zu Therapie und Patientenmanagement


76 Prozent der Dermatologen nutzen Fortbildungsveranstaltungen, um sich über neue Therapieoptionen und den Status quo zu informieren. Mit der Professor Paul Gerson Unna Akademie steht ihnen seit gut einem Jahr ein neues produktunabhängiges Fortbildungsangebot zur Verfügung. Unter dem Motto des Namensgebers der Akademie „Lasst uns bedenken, dass der Patientennutzen stets im Vordergrund stehen muss“ werden durch Fachvorträge, Seminare und Praxisworkshops Fachkenntnisse rund um die Themen Haut, Forschung und Patientenmanagement vermittelt und aufgefrischt.
Inhalte und Ausrichtung der Veranstaltungen werden durch das unabhängige Steuerungsgremium identifiziert und jährlich an den Weiterbildungsbedarf und aktuell relevante Interessensgebiete von Dermatologen angepasst. In diesem Jahr standen zum Beispiel Trainings für neue OP-Techniken, moderne Injektionsverfahren, das Hygienemanagement in Praxen und Notfallseminare auf dem Plan. Zuletzt fand in Hamburg zudem ein Neurodermitistag statt, bei dem Ärzte und ihre Medizinischen Fachangestellten (MFAs) in Workshops und Vorträgen ihr Wissen auf den aktuellen Stand bringen konnten.


Aktuelle Forschung und Praxistipps


PD Dr. med. Christina Schnopp, München, thematisierte in ihrem Vortrag die Rolle des Juckreizes sowie die Verhinderung der Chronifizierung bei Kindern mit atopischer Dermatitis. Neben medikamentösen Optionen zur Prävention und im Akutfall wies sie auf die Relevanz einfacher Hilfsmittel wie kühlende oder fett-feuchte Verbände, Kratzalternativen oder Ablenkungsmechanismen hin. Ein weiterer vernachlässigter Aspekt sei zudem das emotionale Befinden der Eltern. Die teilnehmenden Ärzte widmeten sich außerdem aktuellen Daten zu bereits etablierten sowie neuen Arzneimitteln aus der Gruppe der Biologica. Dabei verknüpfte Dr. med. Athanasios Tsianakas, Münster, Studienergebnisse mit wirtschaftlichen Aspekten der Therapie: „Gerade Biologica sind im Allgemeinen teuer, womit auch die Angst vor Regressen einhergeht. Eine individuell angepasste Therapie kann auch den wirtschaftlichen Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen erleichtern und geeigneten Patienten kostenintensive Therapien zugänglich machen.“


Weitere Informationen zum Fortbildungsprogramm der Professor Paul Gerson Unna Akademie finden Sie unter: http://www.unna-akademie.de/

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